Archiv für den Monat Dezember 2012

Weihnachtsgrüsse

Jethro Tull – Another Christmas Song – From the Album Rock Island (c) 1989

Wir danken allen Kunden, Lieferanten und Freunden für ihre Unterstützung und wünschen ein schönes Weihnachtsfest

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Almost Lovers Ein Theater Mobil-Projekt

Almost Lovers

Die Energie, die sich nicht in richtige Bahnen lenken lässt; die überschüssige Kraft, die sich nicht entladen kann; die Verletzlichkeit, die hinter all den Posen und Kraftakten verborgen ist – das ist es, was mich an Jungs so umhaut und mich wahnsinnig interessiert. Ines Habich

Premiere: 10. Januar 2013, Regie: Ines Habich

Ten Masterpieces

Big_PaintingsVernissage: Donnerstag, 20.12.2012

„Big Size Paintings“ die Galerie BURKHARD EIKELMANN zeigt Arbeiten von ­

Maike Abetz, Oliver Drescher, Greg Haberny, Franziska Holstein, Tobias Lehner,
Helge Leibach, Heiner Meyer, Heather Morgan, Peter Nadin, Nathan Ritterpusch,
Christoph Platz

BURKHARD EIKELMANN GALERIE
Dominikanerstraße 11 | 40545 Düsseldorf (Oberkassel)
Telefon: (+49) 0211 171 589 20
Fax:       (+49) 0211 171 589 29

Wie es euch gefällt

Was findet sich jenseits stereotyper Muster? Wann ist vergessen, ob man ein Mann oder eine Frau ist, ein Herzog oder ein Schäfer? Wann ist vergessen, ob man sich im Theater oder in der Wirklichkeit befindet? Nora Schlocker
Gott Amor hat Hochkonjunktur. Vier potenzielle Liebespaare durchstreifen in einem heiteren Verwirrspiel mit verdeckten Identitäten die heilend-utopische Welt des Ardenner Waldes, in der von den Zwängen der Macht am Hofe nichts zu spüren ist
Hausregisseurin Nora Schlocker hat in der vergangenen Spielzeit Gerhart Hauptmanns Einsame Menschen und die Uraufführung Kein Science-Fiction von Tine Rahel Völcker inszeniert. Die Welt in Shakespeares Komödie Wie es euch gefällt vergleicht sie mit einem Traumgemälde, das durch einen egalitären Gesellschaftsentwurf die herrschenden Maßstäbe unserer realpolitischen Welt für einen Moment außer Kraft setzt und die Grenzen von Stand, Geschlecht und Identität neu hinterfragt.
Premiere: 12. Januar 2013

BEASTS OF THE SOUTHERN WILD

Hushpuppy kann mit einem Lächeln Fische aus dem Wasser zaubern und mit einem bösen Blick wilden Kreaturen Einhalt gebieten. Und: Sie ist definitiv die mitreißendste Erzählerin seit Forrest Gump.

Aber der Reihe nach: Tief in den Sümpfen der Südstaaten, jenseits der Deiche, liegt Bathtub, wo es die weltweit meisten Feiertage gibt (und in Bathtub weiß man noch Feiertage zu feiern). Als ein Jahrhundertsturm das Wasser über der Bayou-Siedlung zusammenschlagen lässt und prähistorische Monster aus ihren eisigen Gräbern erwachen und über den Planeten jagen, wird Hushpuppy zu den wenigen Verwegenen gehören, die sich dem scheinbar Unabwendbaren stellen

Benh Zeitlin und das Künstlerkollektiv Court 13, dem er angehört, haben BEASTS OF THE SOUTHERN WILD in einer Region angesiedelt und gedreht, die sich eine eigen- und widerständige jahrhundertealte Tradition und Kultur bewahrt haben: Die New Orleans umgebenden Bayous, deren Bewohner schon immer den Naturgewalten auf unmittelbare Weise ausgesetzt waren. Wo sonst feiert man die Ankunft eines Sturms mit einer Party? Wo wird ein Verstorbener mit einer extravaganten Party geehrt?

In enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort haben Benh Zeitlin und Court 13 eine Geschichte geschaffen, die sich ganz in diesen Traditionen verwurzelt sieht und daher auch alle Realitäten ganz spielerisch zu überwinden vermag.

BEASTS OF THE SOUTHERN WILD ist ein fulminanter Erstling, der so gar nichts von einem ersten Film hat, irgendwo zwischen bildgewaltigem Märchen, surrealem Leinwand-Epos und Action-Film. Sieger des SUNDANCE FILM FESTS 2012, Gewinner der CAMERA D´OR in Cannes 2012 und ein ‚Filmwunder’ (Blickpunkt Film), das gerade einen ebenso fulminanten US-Start hingelegt hat (bisher der beste Kopienschnitt aller Filme in den USA 2012!). Bis jetzt haben rund 12 Mio. US-Amerikaner den Film gesehen. Oprah Winfrey widmete ihm eine Sondersendung bei „Super Soul Sunday“, nachdem ihr der Film vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama während eines Interviews empfohlen wurde.

Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

Männer sprechen lieber über den Sieg als über den Preis, den man für ihn zahlen muss. Michał Borczuch
Polnisches_Institut_DüsseldorfDie Heldinnen Swetlana Alexijewitschs sind Frauen, die als junge Mädchen in Sommerkleidern und Absatzschuhen in den Krieg gezogen sind, um ihre Heimat zu verteidigen. Im Kampf fanden sie nichts Heroisches. Sie begegneten den Menschen und erlebten sie als Bestien. Wenn man diesen Frauen zuhört – Frauen vom Land und aus der Stadt, einfachen und gebildeten, Frauen, die Verwundete retteten, und Frauen, die schossen – dann erkennt man, dass es noch einen Krieg gibt, den wir nicht kennen, den Krieg nach dem Krieg, indem sie des Lügens bezichtigt werden, und man sie behandelt wie Verräterinnen und Huren. Swetlana Alexijewitsch hat diese Geschichte aufgeschrieben. Die weibliche Geschichte des Krieges.

Premiere Kleines Haus Schauspiel Düsseldorf 21. Dezember, 19.30 Uhr