Archiv für den Monat Oktober 2012

Paris — Manhattan

Frankreich 2012 – 78 Min. – Regie: Sophie Lellouche. Mit Alice Taglioni, Patrick Bruel, Marine Delterme, Michel Aumont, Woody Allen u.a.
Alice ist jung, schön — und Apothekerin aus Leidenschaft. Nur mit den Männern tut sie sich schwer. Dass sie Mitte 30 und immer noch Single ist, stört Alice aber überhaupt nicht, denn sie hat ja Woody Allen. Mit dem US-Regisseur, dessen Filme und Lebensweisheiten sie seit ihrer Jugend liebt, führt sie immer dann Zwiegespräche, wenn sie deprimiert ist oder Rat braucht.
Metropol

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Privatsache Handtasche Jean-Claude Kaufmann

Für Frauen sind sie ein unverzichtbarer Begleiter, für Männer ein ewiges Mysterium. Die Handtasche ist mehr als nur ein schnöder Gebrauchsgegenstand. Wie kaum ein zweites Accessoire der Modewelt scheint sie mit ihrer Trägerin verwachsen zu sein. Doch bei aller Faszination hat die Handtasche auch etwas Verbotenes an sich. Kaum ein Mann traut sich, unaufgefordert einen Blick in ihr Inneres zu riskieren. Dem französischen Soziologen Jean-Claude Kaufmann ist das gelungen, was vor ihm noch niemand geschafft hat. Für sein Buch Privatsache Handtasche, erscheint in Kürze bei UVK, hat er die Handtaschen von 75 Frauen zum Sprechen gebracht. Auf knapp 200 Seiten nimmt der Autor den Leser mit auf eine faszinierende Expedition in eine Welt voller persönlicher Erinnerungen und Geheimnisse.
 UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz, 2012
Wenn Frauen auspacken WELT-Interview mit Jean-Claude Kaufmann über die geheimnissvolle Welt der Taschen

Büchner Premiere am 20. Okt 2012

Die nächste Premiere im Schauspielhaus Düsseldorf
20 Okt. 2012 Büchner

Wir müssten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren.
Georg Büchner, Dantons Tod

Der Regisseur und Autor Falk Richter verdichtet Georg Büchners Werk zu einem mehrstimmigen Textkörper, der als Tour de Force den physischen und psychischen Zuständen der Angst, des Widerstands, der Verschmelzung, Wut und Ausbeutung in Büchners Werk nachspürt. Bruchstücke aus dem Werk des Dichters verwebt Falk Richter mit dem Sound von Ben Frost und eigenen Texten, die Werk und Dichter in einen weltpolitischen, ökonomischen und künstlerischen Gesamtzusammenhang stellen und nach dessen Verortung in unsere Zeit fragen.
Bühnenbild Katrin Hoffmann